Startseite / Katalog / Film + Medien / Deutsche Kinemathek / New Hollywood 1967–1976

In Zusammenarbeit mit dem Filmmuseum Berlin – Stiftung deutsche Kinemathek und den Internationalen Filmfestspielen Berlin.
Gestaltung und Layout: Volker Noth Grafik-Design.

Das Kino des New Hollywood ist eine der aufregendsten Epochen des amerikanischen Films. Inhaltlich und ästhetisch außergewöhnliche Produktionen – von BONNIE AND CLYDE über EASY RIDER bis TAXI DRIVER – spiegeln das gesellschaftspolitische Geschehen der 60er und 70er Jahre in den USA mit einer beispiellosen Radikalität. New Hollywood, das ist ein Kino der Demontage und Rekonstruktion des American dream – der Reform und Renaissance der Traumfabrik. Es ist ein Kino der Außenseiter und »Wunderkinder«. Unter ihnen sind Regisseure, deren Werk mittlerweile nahezu als »klassisch« definiert wird – Altman, Coppola, Scorsese –, aber auch Filmemacher (und nur einige Filmemacherinnen), die heute weniger bekannt sind – Henry Jaglom, Bob Rafelson, Haskell Wexler, Barbara Loden und die Autorin Carole Eastman –, deren Filme es aber verdient haben, neu entdeckt zu werden.
New Hollywood 1967-1976 enthält fünf Essays über den Wandel des Kinos und über das Entstehen einer Filmkultur, deren Protagonisten Outlaws im Namen Amerikas waren. Hinzu kommt eine Chronik, die die wichtigsten Daten und Fakten der Jahre 1967 bis 1976 benennt. Und fünfzig Beiträge, in denen bedeutende Vertreter des New Hollywood porträtiert werden. Mit ausführlichem Anhang.

Mit Beiträgen von Georg Alexander, Michael Althen, Frank Arnold, Lars-Olav Beier, Elisabeth Bronfen, Annett Busch, Diedrich Diederichsen, Fritz Göttler, Dominik Graf, Stefan Grissemann, Norbert Grob, Sabine Horst, Annette Kilzer, Peter Körte, Daniel Kothenschulte, Gerhard Midding, Olaf Möller, Christian Petzold, Hans Helmut Prinzler, Bert Rebhandl, Daniela Sannwald, Hans Schifferle, Jan Schütte, Anke Sterneborg, Susan Vahabzadeh.

Herausgeber*innen

Gabriele Jatho, geb. 1959, arbeitete viele Jahre als Redakteurin am Filmmuseum Berlin – Deutsche Kinemathek. [mehr]

Hans Helmut Prinzler, geb. 1938, deutscher Filmwissenschaftler und Autor; von 2000 bis 2006 Direktor des Filmmuseums Berlin – Deutsche Kinemathek. Seit 2006 im Ruhestand, aber keineswegs untätig (mehr auf seiner eigenen Webseite). [mehr]

Pressestimmen

  • »Der sorgfältig editierte und liebevoll illustrierte Band funktioniert über den Tag hinaus als Nachschlagewerk, in dem man immer wieder herumschmökern wird« (Die Zeit)
  • »Es beinhaltet fünf ausführliche Aufsätze, eine gut zu lesende Chronik und als Herzstück 50 Porträts, die zwischen Altman und Wurlitzer nicht nur bekannte Regisseure und Stars abhandeln, sondern auch Drehbuchautoren, Produzenten – unter ihnen ist, man glaubt es kaum, sogar eine Frau, Julia Phillips – und Sounddesigner. Auch Bob Dylans und Andy Warhols bescheidener Beitrag am Trouble in Wonderland wird nicht unterschlagen. Die Porträts, von unterschiedlichsten Autoren und Autorinnen verfasst, lesen sich kurzweilig, vermitteln Basiswissen, vermischt mit interessanten Details, sie funktionieren prima als Nachschlagewerk und sind mit sorgfältigen und ausführlichen Literaturangaben versehen. ... Ein gehaltvoller Band, dem man viele Käufer und Leser wünscht.« (Medienwissenschaft)