Karin Herbst-Meßlinger, Rainer Rother, Annika Schaefer

Weimarer Kino – neu gesehen

ISBN: 978-3-86505-256-8
Erscheinungsdatum: 22. Juli 2024

29,00 

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Ausgezeichnet mit dem {{Willy-Haas-Preis 2018}} für eine bedeutende internationale Publikation zum deutschsprachigen Film.

Im Fokus des reich illustrierten Bandes stehen die weniger bekannten Filme und Regisseure des Weimarer Kinos, jener Hochphase des deutschen Films, die dank ihrer außergewöhnlichen Künstler, ihrer thematischen Vielfalt und des Reichtums ihrer ästhetischen Mittel zu den legendären Epochen der Filmgeschichte gehört.
Sieben filmwissenschaftliche Essays beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten des Weimarer Kinos: mit dem Motiv des Kriegsheimkehrers, der Darstellung von Arbeit und Muße, der Inszenierung von Kindheit und Jugend, der Verarbeitung historischer Stoffe und exotischer Elemente, mit experimentellen Ansätzen sowie mit Zensur und Skandal. In sechs Kurzessays widmen sich bekannte Filmemacher/-innen jeweils einem ausgewählten Film oder Regisseur jener Zeit.
Mit Beiträgen von Jutta Brückner, Dietrich Brüggemann, Ioana Crăciun, Tobias Nagl, Kai Nowak, Ulrike Ottinger, Annika Schaefer, Jörg Schöning, Philipp Stiasny, Philipp Stölzl, Thomas Tode, Andres Veiel und Wim Wenders

Karin Herbst-Meßlinger: Filmwissenschaftlerin, Redakteurin der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin. Studium der Literatur-, Theater- und Filmwissenschaft in Berlin, Wissenschaftliche Mitarbeit an der Technischen Universität Berlin und an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Veröffentlichungen zur Filmgeschichte, darunter »Der Erste Weltkrieg im Film« (hg. mit Rainer Rother, 2009), »Herbert Ihering. Filmkritiker« (hg. von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen, 2010), »Weimarer Kino – neu gesehen« (hg. mit Rainer Rother und Annika Schaefer, 2018), »Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen« (hg. mit Rainer Rother, 2019), Lehraufträge am Seminar für Filmwissenschaft der Freien Universität Berlin.

Rainer Rother, geboren 1956. Studium der Germanistik und Geschichte, 1988 Promotion. Anschließend Dozent der Filmwissenschaft u.a. in Hannover. Ab 1991 Leiter der Kinemathek des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Seit 2006 Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und Leiter der Retrospektive der Berlinale. Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zu Themen der Filmgeschichte.

Annika Schaefer ist Filmwissenschaftlerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin. Dort Tätigkeiten als Redakteurin und als Kokuratorin zweier Retrospektiven der Internationalen Filmfestspiele Berlin (2015, 2017). Doktorandin im Bereich Medienwissenschaft an der Filmuniversität Babelsberg »Konrad Wolf«. Forschungsschwerpunkt: Inszenierung von Arbeitern und Arbeit im nationalsozialistischen Spielfilm. Zuvor Mitarbeiterin im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn. Koautorin und Mitherausgeberin von »Glorious Technicolor« (hg. mit Connie Betz und Rainer Rother, 2015) und »Future Imperfect. Science • Fiction • Film« (hg. mit Rainer Rother, 2017). Letzte Veröffentlichung: »Das neue Deutschland schaffen. Zur Inszenierung von Arbeit und Arbeitern im NS-Spielfilm«, erschienen in: »Linientreu und populär. Das Ufa-Imperium 1933–1945« (hg. von Rainer Rother und Vera Thomas, 2017).