Zeitbilder

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Rainer Rother
Zeitbilder
Filme des Nationalsozialismus
264 Seiten, 55 Fotos
Paperback, 14,8 x 21 cm
Artikelnummer 978-3-86505-263-6
Erschienen im September 2019

In keiner Periode der deutschen Filmgeschichte strömten mehr Zuschauer ins Kino als in den letzten Jahren des Nationalsozialismus: Anfang der 1940er-Jahre zählte man jährlich über eine Milliarde Kinobesucher. Dabei wurden keineswegs nur die vermeintlich rein unterhaltenden Produktionen – Revuefilme wie HALLO JANINE beispielsweise – zu Kassenschlagern. Neben NS-spezifischen Formaten wie der »heroischen Reportage« oder dem »Zeitfilm« erlebten auch Genres wie das Melodram und der Historienfilm ihre Blütezeit. Publikumserfolge waren außerdem eindeutige Propagandafilme wie BISMARCK oder JUD SÜSS. Eine solche Wirkung konnten zahlreiche Produktionen der NS-Zeit nicht zuletzt durch ihre spezifische filmische Gestaltung entfalten. Auf jene filmsprachlichen Besonderheiten zielt diese Untersuchung, die auch unbekanntere Titel wie STOSSTRUPP 1917 oder PATRIOTEN einbezieht.

Leseproben

Der Autor

  • Rainer Rother: Filmwissenschaftler. Seit 2006 Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und Leiter der Retrospektive der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Studium der Germanistik und Geschichte in Hannover, anschließend Promotion. Von 1991 bis 2006 Leiter des Zeughauskinos des Deutschen Historischen Museums, Berlin. Kurator von Ausstellungen und Filmreihen, darunter »Die Ufa 1917–1945. Das deutsche Bildimperium« (1992/93) und »Der Weltkrieg 1914–1918. Ereignis und Erinnerung« (2004). Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zu Themen der Film- und Mediengeschichte, u. a. »Leni Riefenstahl. Die Verführung des Talents« (2000), »Deutschland 1966« (hg. mit Connie Betz und Julia Pattis, 2016), »Linientreu und populär. Das Ufa-Imperium 1933–1945« (hg. mit Vera Thomas, 2017), »Die Ufa – Geschichte einer Marke« (hg. mit Peter Mänz und Klaudia Wick, 2017), »Weimarer Kino – neu gesehen« (hg. mit Karin Herbst-Meßlinger und Annika Schaefer, 2018) und »Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen« (hg. mit Karin Herbst-Meßlinger, 2019).

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