Selbstbestimmt

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Karin Herbst-Meßlinger / Rainer Rother (Hg.)
Selbstbestimmt
Perspektiven von Filmemacherinnen
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
216 Seiten, 163 Fotos, sw und farbig
Hardcover, 21,5 x 22,5 cm
Artikelnummer 978-3-86505-262-9
Erschienen im Februar 2019

Das Filmschaffen von Regisseurinnen in der Bundesrepublik Deutschland und der DDR während der 1960er- bis 1990er-Jahre steht im Fokus des reich illustrierten Bandes. Gemeinsam ist den Filmemacherinnen wie auch ihren ProtagonistInnen das Interesse an der Erkundung eigener Lebensräume und die Suche nach eigenen Ausdrucksformen. Mehrheitlich sind die Filme dem Autorinnenfilm zuzurechnen, häufig zeichnen die Regisseurinnen darüber hinaus für weitere Gewerke verantwortlich.
Fünf Essays beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten von Filmen aus jenem Zeitraum: mit der in vielen Werken thematisierten gesellschaftspolitischen Situation von Frauen, mit der Darstellung von Arbeit und Alltag, mit der noch wenig beachteten Figur der Flaneurin sowie der Suche nach eigenen filmästhetischen und dramaturgischen Mitteln in Filmen von Frauen. Zudem widmen sich fünf bekannte Regisseurinnen in Kurzessays jeweils einem ausgewählten Film.

Mit Beiträgen von Maren Ade, Gabriele Dietze, Sherry Hormann, Heike Klippel, Christine Lang, Natalie Lettenewitsch, Lisa Miller, Eva Trobisch, Tatjana Turanskyj und Anke Zechner.

Inhalt

Die Herausgeber_innen

  • Karin Herbst-Meßlinger: Filmwissenschaftlerin, Redakteurin der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin. Studium der Literatur-, Theater- und Filmwissenschaft in Berlin, Wissenschaftliche Mitarbeit an der Technischen Universität Berlin und an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Veröffentlichungen zur Filmgeschichte, darunter »Der Erste Weltkrieg im Film« (hg. mit Rainer Rother, 2009), »Herbert Ihering. Filmkritiker« (hg. von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen, 2010) und »Weimarer Kino – neu gesehen« (hg. mit Rainer Rother und Annika Schaefer, 2018). Lehraufträge am Seminar für Filmwissenschaft der Freien Universität Berlin.
  • Rainer Rother: Filmwissenschaftler. Seit 2006 Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen und Leiter der Retrospektive der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Studium der Germanistik und Geschichte in Hannover, anschließend Promotion. Von 1991 bis 2006 Leiter des Zeughauskinos des Deutschen Historischen Museums, Berlin. Kurator von Ausstellungen und Filmreihen, darunter »Die Ufa 1917–1945. Das deutsche Bildimperium« (1992/93) und »Der Weltkrieg 1914–1918. Ereignis und Erinnerung« (2004). Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zu Themen der Film- und Mediengeschichte, u. a. »Leni Riefenstahl. Die Verführung des Talents« (2000), »Deutschland 1966« (hg. mit Connie Betz und Julia Pattis, 2016), »Linientreu und populär. Das Ufa-Imperium 1933–1945« (hg. mit Vera Thomas, 2017), »Die Ufa – Geschichte einer Marke« (hg. mit Peter Mänz und Klaudia Wick, 2017), »Weimarer Kino – neu gesehen« (hg. mit Karin Herbst-Meßlinger und Annika Schaefer, 2018) und »Selbstbestimmt. Perspektiven von Filmemacherinnen« (hg. mit Karin Herbst-Meßlinger, 2019).

Pressestimme

  • »Der schön gemachte und reich bebilderte Band lädt dazu ein, sich mit den Filmen von Frauen aus Ost und West aus verschiedenen Blickwinkeln näher zu beschäftigen.« (Britta Jürgs, Virginia, Herbst 2019)

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