Die AfD

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Sebastian Friedrich
Die AfD
Analysen – Hintergründe – Kontroversen
Politik aktuell 7

200 Seiten
Paperback, 10,5 x 14,8 cm
Artikelnummer 978-3-86505-753-2
Erweiterte und aktualisierte Neuauflage
Erschienen im März 2019

Die Alternative für Deutschland (AfD) hat seit ihrer Gründung im Jahr 2013 erstaunliche Wahlerfolge erzielt und die politische Landschaft nach­haltig verändert. Wie ist der Aufstieg der AfD zu erklären − und welche gesellschaftlichen Ursachen liegen ihm zugrunde? Wer sind die Akteure − und was sind ihre Ziele? Welche Entwicklung hat die Partei bisher genommen − und wohin steuert sie? Wer wählt die Partei aus welchen Gründen? Welche Strömungen kämpfen um die Vormachtstellung innerhalb der AfD?

Das Buch liefert eine kompakte, übersichtliche Darstellung von Geschichte, Personal und Programmatik der AfD und ordnet den Aufstieg der Rechten in gesellschaftliche Entwicklungen der vergangenen Jahrzehnte ein. Zudem diskutiert der Autor Strategien, wie ein weiteres Erstarken der Partei sowie die fortschreitende Verschiebung des politischen Klimas nach rechts verhindert werden könnten.

Leseproben

Der Autor

  • Sebastian Friedrich, Jahrgang 1985, ist Journalist und lebt in Hamburg. Er promoviert an der Universität Duisburg-Essen in Bildungswissenschaften zum Diskurse um Arbeitslosigkeit und Faulheit in der jungen Bundesrepublik. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Sozialstaatsdiskurse, Neue Rechte, Kritische Soziale Arbeit, Migration und Arbeit, Diskursanalyse sowie Klassenanalyse.
    2015 erschien das Buch »Der Aufstieg der AfD. Neokonservative Mobilmachung in Deutschland« (Bertz + Fischer). Im gleichen Jahr gab er gemeinsam mit Regina Wamper und Jens Zimmermann den Sammelband »Der NSU in bester Gesellschaft. Zwischen Neonazismus, Rassismus und Staat« (Unrast) heraus. 2013 erschien der gemeinsam mit Patrick Schreiner herausgegebene Band »Nation – Ausgrenzung – Krise. Kritische Perspektiven auf Europa« (edition assemblage). 2011 gab er den Sammelband »Rassismus in der Leistungsgesellschaft. Analysen und kritische Perspektiven zu den rassistischen Normalisierungsprozessen der ›Sarrazindebatte‹« (edition assemblage) heraus. Letzte Buchveröffentlichung: »Lexikon der Leistungsgesellschaft. Wie der Neoliberalismus unseren Alltag prägt« (edition assemblage 2016).
    Sebastian Friedrichs »Digitaler Schaukasten«.

Pressestimmen

  • »Die AfD ist nicht vom Himmel gefallen, Sebastian Friedrich räumt mit Mythen wie der vom plötzlichen Rechtsruck auf. In ›Die AfD: Analysen – Hintergründe – Kontroversen‹ zeichnet er den Aufstieg der Partei nach und verortet ihn vor dem Hintergrund eines Krisenkonglomerats: die Krise des Konservatismus, die Repräsentationskrise, die Krise des neoliberalen Kapitalismus. Die Flügelkämpfe und die stetig voranschreitende Radikalisierung der AfD kommen nicht zu kurz, aber Friedrich weitet den Blick auf ein rechtes Großprojekt, bei dem auch Stiftungen, Medien und Blogs mitmischen. Als linke Gegenstrategie plädiert er offensiv für eine ›Neue Klassenpolitik‹. Dass Friedrich damit einen Nerv trifft, zeigen nicht nur begeisterte Rezensionen, sondern auch die Hetzkampagne, die der ›Deutschland-Kurier‹ gegen ihn losgetreten hat.« (Martina Mescher, der Freitag)

Pressestimmen zur ersten Auflage

  • »... ein handliches Büchlein, das trotz seiner Kürze differenziert das Phänomen AfD erklärt.« (Jens Renner, WOZ)
  • »... gut geschrieben, verständlich und informativ – und unbedingt empfehlenswert« (Jana Krtek, ZAG)
  • Gespräch mit Sebastian Friedrich in der Sendung Politikum auf WDR 5
  • https://www.pw-portal.de/schlaglichter/40370-die-afd-analysen-hintergruende-kontroversen
  • Rezension von Vincent Streichhahn auf dem Portal für Politikwissenschaft
  • Rezension von Werner Rätz
  • »Das Buch ist nicht zuletzt wegen seiner Kompaktheit empfehlenswert, es gelingt dem Autor, komplexe Zusammenhänge zu entwirren und leicht verständlich zu machen. Ein weiterer Pluspunkt ist, dass sich Friedrich nicht mit der Analyse der AfD begnügt, sondern auch verschiedene Punkte linker/antifaschistischer Politik aufgreift und Überlegungen anstellt, wie aus einer linken Perspektive gegen die AfD vorgegangen werden könnte.« (Bernd Brenner, Lotta Nr. 57; Sommer 2017)

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