Weimarer Kino – neu gesehen

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Karin Herbst-Meßlinger, Rainer Rother, Annika Schaefer (Hg.)
Weimarer Kino – neu gesehen
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen
252 Seiten, 225 Fotos, farbig
Hardcover, 21,5 x 22,5 cm
Artikelnummer 978-3-86505-256-8
Erscheint im Februar 2018

Ausgezeichnet mit dem Willy-Haas-Preis 2018 für eine bedeutende internationale Publikation zum deutschsprachigen Film.

Im Fokus des reich illustrierten Bandes stehen die weniger bekannten Filme und Regisseure des Weimarer Kinos, jener Hochphase des deutschen Films, die dank ihrer außergewöhnlichen Künstler, ihrer thematischen Vielfalt und des Reichtums ihrer ästhetischen Mittel zu den legendären Epochen der Filmgeschichte gehört.
Sieben filmwissenschaftliche Essays beschäftigen sich mit unterschiedlichen Aspekten des Weimarer Kinos: mit dem Motiv des Kriegsheimkehrers, der Darstellung von Arbeit und Muße, der Inszenierung von Kindheit und Jugend, der Verarbeitung historischer Stoffe und exotischer Elemente, mit experimentellen Ansätzen sowie mit Zensur und Skandal. In sechs Kurzessays widmen sich bekannte Filmemacher/-innen jeweils einem ausgewählten Film oder Regisseur jener Zeit.
Mit Beiträgen von Jutta Brückner, Dietrich Brüggemann, Ioana Crăciun, Tobias Nagl, Kai Nowak, Ulrike Ottinger, Annika Schaefer, Jörg Schöning, Philipp Stiasny, Philipp Stölzl, Thomas Tode, Andres Veiel und Wim Wenders

Leseprobe

Die Herausgeber

  • Karin Herbst-Meßlinger: Filmwissenschaftlerin, Redakteurin der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin. Studium der Literatur-, Theater- und Filmwissenschaft in Berlin, Wissenschaftliche Mitarbeit an der Technischen Universität Berlin und an der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften. Veröffentlichungen zur Filmgeschichte, darunter »Der Erste Weltkrieg im Film« (hg. mit Rainer Rother, 2009), »Herbert Ihering. Filmkritiker« (hg. von Rolf Aurich und Wolfgang Jacobsen, 2010) und »Weimarer Kino – neu gesehen« (hg. mit Rainer Rother und Annika Schaefer, 2018). Lehraufträge am Seminar für Filmwissenschaft der Freien Universität Berlin.
  • Rainer Rother: Filmwissenschaftler. Seit 2006 Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin, und Leiter der filmhistorischen Sektion der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Studium der Germanistik und Geschichte in Hannover mit anschließender Promotion. Von 1991 bis 2006 Leiter des Zeughauskinos des Deutschen Historischen Museums, Berlin. Kurator von Ausstellungen und Filmreihen, darunter »Die Ufa 1917–1945. Das deutsche Bildimperium« (1992/93) und »Geschichtsort Olympiagelände 1909 – 1936 – 2006« (2006). Seit 2001 Mitglied der Auswahlkommission für den Wettbewerb der Berlinale. Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zu Themen der Film- und Mediengeschichte, darunter Deutschland 1966 (hg. mit Connie Betz und Julia Pattis, 2016), Die Ufa – Geschichte einer Marke (hg. mit Peter Mänz und Klaudia Wick, 2017) und Weimarer Kino – neu gesehen (hg. mit Karin Herbst-Meßlinger und Annika Schaefer, 2018).
  • Annika Schaefer ist Filmwissenschaftlerin und Wissenschaftliche Mitarbeiterin der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin. Dort Tätigkeiten als Redakteurin und als Kokuratorin zweier Retrospektiven der Internationalen Filmfestspiele Berlin (2015, 2017). Doktorandin im Bereich Medienwissenschaft an der Filmuniversität Babelsberg »Konrad Wolf«. Forschungsschwerpunkt: Inszenierung von Arbeitern und Arbeit im nationalsozialistischen Spielfilm. Zuvor Mitarbeiterin im Archiv der sozialen Demokratie der Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn. Koautorin und Mitherausgeberin von »Glorious Technicolor« (hg. mit Connie Betz und Rainer Rother, 2015) und »Future Imperfect. Science • Fiction • Film« (hg. mit Rainer Rother, 2017). Letzte Veröffentlichung: »Das neue Deutschland schaffen. Zur Inszenierung von Arbeit und Arbeitern im NS-Spielfilm«, erschienen in: »Linientreu und populär. Das Ufa-Imperium 1933–1945« (hg. von Rainer Rother und Vera Thomas, 2017).

Pressestimmen

  • »Dies ist kein ›Katalog‹ zu einer Retrospektive, sondern eine Publikation, die einen neuen Blick auf das Kino der Weimarer Republik öffnet. Das ist dem redaktionellen Konzept zu verdanken und wird durch die Abbildungen (Plakate, Fotos) beeindruckend verstärkt.« schreibt Hans Helmut Prinzler und wählt den Band zum Buch des Monats Februar 2018.
  • »Insgesamt ein sehr lesenswertes, facettenreiches Buch, welches weit über einen Retrospektiven-Katalog hinausgeht – ja, die Retrospektive mehr zum Aufhänger für eine eingehende Beschäftigung mit dem Kino in der Weimarer nutzt. Für jeden, der sich für den Film jenseits des bekannten Kanons in dieser Zeit (oder für die Zeit der Weimarer Republik an sich) interessiert, unverzichtbar.« (Marco Koch, Filmforum Bremen).
  • »Ergänzend zur Retrospektive der diesjährigen Berlinale entstandener Band zu weniger bekannten Filmen der Weimarer Republik mit informativen Beiträgen zur Darstellung von inhaltlichen Aspekten wie Revolution und Reformation, Arbeitswelt oder Kindheit und Jugend sowie zum Experimentalfilm. Dazu Aufsätze zu ausgewählten Filmen bzw. Regisseuren der Zeit, verfasst von heutigen Filmmachern. Besonders lobenswert erscheint, dass sich das »neu gesehen tatsächlich auf ›neue‹, d.h. bisher kaum betrachtete Filme bezieht. Darüber hinaus überzeugt der Band auf den ersten Blick mit einer sehr guten Bildqualität und einem tollen Layout und Satz. Ein Buch, das Lust auf die Filme macht.« (Begründung der Jury zur Vergabe des Willy-Haas-Preises 2018)
  • »Die lustvollen, je nach Beitrag auch essayistischen Texte und die zahlreichen Illustrationen funktionieren in Weimarer Kino – neu gesehen nicht nur als Begleittext zum Filmprogramm, der Band erweitert vielmehr den Korpus, vermittelt einen neuen Blick auf das populäre Kino der Zeit und vermag auch Wissenschaftler und interessierte Laien, die nicht auf der Berlinale waren, zu begeistern.« (Selina Hangartner, [rezens.tfm])

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