Die Zukunft ist jetzt

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Aidan Power / Delia González de Reufels / Rasmus Greiner / Winfried Pauleit / Kommunalkino Bremen e.V. (Hg.)
Die Zukunft ist jetzt
Science-Fiction-Kino als audio-visueller Entwurf von Geschichte(n), Räumen und Klängen
216 Seiten, 149 Fotos
Paperback, 17 x 22 cm
Artikelnummer 978-3-86505-246-9
Erschienen im Mai 2016

Das Science-Fiction-Kino imaginiert zukünftige Welten, alternative Gesellschaften und fantastische Spektakel. Seit Georges Méliès begegnet es der Sehnsucht des Publikums, sinnlich zu erleben, was die technologische Entwicklung möglich macht. Als vergnügliche Realitätsflucht, als Hort existenzieller Ängste und als Auslotung des wissenschaftlich Denkbaren spielen auch zeitgenössische Science-Fiction-Filme eine bedeutende Rolle. Die Beiträge des Bandes widmen sich dem Verhältnis dieser Filme zur Geschichte und zu Räumen ebenso wie der Analyse von Klängen und Ästhetik. Die bisher auf die oftmals spektakuläre Bildlichkeit ausgerichtete Forschung wird damit um die Untersuchung des Filmtons erweitert, der dem Science-Fiction-Genre nicht minder einen spezifischen Ausdruck verleiht.

Mit Beiträgen von Marc Bonner, Delia González de Reufels, Rasmus Greiner, Matthias Grotkopp, Karin Harrasser, Tobias Haupts, Winfried Pauleit, Christian Pischel, Aidan Power, Ivo Ritzer, David Seed, Vivian Sobchack, Simon Spiegel, Sherryl Vint, Brian Willems und Rüdiger Zill.

Leseproben

Die Herausgeber

  • Aidan Power ist Postdoctoral Fellow des Irish Research Council am University College Cork in Irland. Seine Forschungsinteressen umfassen Science-Fiction, modernes und postmodernes Kino, Mobilitäts- und Identitätspolitik im Film und transnationale Filmproduktionen. Seine aktuellen Publikationen umfassen: »Trees Felled in the Wilderness: Michael Haneke, John Ford and the Final Frontier« (2016); »Awakening from the European Dream: Eurimages and the Funding of Dystopia« (2015); »Panic on the Streets of London: Tourism and British Dystopian Cinema« (2014) und als Mitherausgeber: »Die Zukunft ist jetzt: Science Fiction Kino als audio-visueller Entwurf von Geschichte(n), Räumen und Klängen« (2016).
  • Delia González de Reufels ist Professorin für Geschichte Lateinamerikas am Institut für Geschichtswissenschaft der Universität Bremen. Sie lehrt und forscht zur Geschichte des amerikanischen Doppelkontinents im 19. und 20. Jahrhundert. Inhaltliche Schwerpunkte liegen unter anderem auf der Migrationsgeschichte und der Geschichte des Militärs im Cono Sur. Regionale Schwerpunkte liegen auf Mexiko und Chile sowie auf Haiti. Jüngst erschienen: »Dieses heroische Volk verdient unsere Liebe. Deutungen der demografischen Entwicklung Haitis und die Anfänge der haitianischen Familienplanung in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts«, in: Thomas Etzemüller (Hg.): Vom »Volk« zur »Population«. Formen der interventionistischen Bevölkerungspolitik in der Nachkriegszeit (2015), »¿Estado en vilo? el noroeste de la República de México y la (in-)seguridad del territorio nacional a mitad del siglo XIX«, in: Mónika Contreras u.a. (Hg.): Gobernanza y Seguridad. La conquista republicana de las fronteras latinoamericanas en el siglo XIX (2014); Expert Knowledge in Latin American History. Local, Transnational, and Global Perspectives (Hg. mit Stefan Rinke, 2014).
  • Rasmus Greiner ist wissenschaftlicher Mitarbeiter (Postdoc) in den Fachgebieten Filmwissenschaft und Geschichte Lateinamerikas an der Universität Bremen sowie Redaktionskoordinator des eJournals www.nachdemfilm.de. Er promovierte an der Philipps-Universität Marburg zum Thema »Die neuen Kriege im Film. Jugoslawien – Zentralafrika – Irak – Afghanistan« (2012). Seine Forschungsschwerpunkte umfassen die audiovisuelle Histosphäre, die Audio History des Films, die filmische Produktion von Geschichte sowie Krieg und Film. Zu seinen aktuellen Publikationen zählen: »Reality Unbound: New Departures in Science Fiction Cinema« (Hg. mit Aidan Power u.a., 2017); »Film und Geschichte. Produktion und Erfahrung von Geschichte durch Bewegtbild und Ton« (Hg. mit Winfried Pauleit u.a., 2015); »Als Chaplin nicht mehr schweigen konnte. Filmton und Politik in The Great Dictator«, in: Cinema Nr. 62 »Problemzone« (2017).
  • Winfried Pauleit ist Professor an der Universität Bremen mit den Arbeitsschwerpunkten Film- und Medienwissenschaft sowie Vorsitzender der Bremer Akademie für Film und Medien. Wichtigste Publikationen: »Das ABC des Kinos. Foto, Film, Neue Medien« (2009); »Filmstandbilder. Passagen zwischen Kunst und Kino« (2004). Unter seiner wissenschaftlichen Leitung erscheinen die Publikationen des Internationalen Bremer Symposiums zum Film im Verlag Bertz + Fischer: »Public Enemies« (2011); »Learning from the Cinema: International Perspectives on Film Education« (2010); »Cinema Dreams: Projection. Imagination. Vision« (2009); »Word and Flesh: Cinema Between Text and the Body« (2008). Er ist außerdem Mitherausgeber des Internetmagazins Nach dem Film, der Zeitschrift Ästhetik & Kommunikation sowie Herausgeber der Bremer Schriften zur Filmvermittlung.

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