Europas Grenzen: Flucht, Asyl und Migration

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Bernd Kasparek
Europas Grenzen: Flucht, Asyl und Migration
Eine kritische Einführung
156 Seiten, 9 Karten
Paperback, 10,5 x 14,8 cm
Artikelnummer 978-3-86505-738-9
Erschienen im Juli 2017

Seit dem Jahr 2000 sind über 30.000 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken. Die hochgerüsteten Außengrenzen der Europäischen Union zwingen Schutzsuchende auf immer gefährlichere, nicht selten tödliche Fluchtwege. Dieses tausendfache Sterben nehmen die politisch Verantwortlichen bis heute in Kauf: Die ansonsten gern beschworenen universellen europäischen Werte – Humanität und Menschenrechte – werden so als Worthülsen entlarvt.
Das Buch zeichnet in kompakter Form die Eckpunkte der europäischen Asyl-, Einwanderungs- und Grenzpolitik der letzten 30 Jahre nach, beschreibt ihr Scheitern und erörtert Grundlagen einer realitätsorientierten Migrationspolitik. Mit Glossar, Landkarten und kommentierten Lektürehinweisen.

Leseproben

Der Autor

  • Bernd Kasparek ist Mathematiker und Kulturanthropologe und forscht seit über zehn Jahren zum europäischen Grenzregime. Er ist Gründungsmitglied des Netzwerks »Kritische Migrations- und Grenzregimeforschung« und Vorstandsmitglied der Forschungsassoziation »bordermonitoring.eu«. Zahlreiche Aufsätze zum europäischen Grenzregime, insbesondere auch zu Frontex. Mitherausgeber von »Grenzregime – Diskurse, Praktiken, Institutionen in Europa« (zusammen mit Sabine Hess); Redaktionsmitglied von »movements – Journal für kritische Migrations- und Grenzregimeforschung«.

Pressestimme

  • »Bündig, anschaulich und sachlich gehaltvoll arbeitet das Bändchen das erschreckende Janusgesicht der EU-Außengrenzen – zugleich postnationales Ideal und militarisierter cordon sanitaire – heraus, ohne dabei die zahllosen menschlichen Opfer aus den Blick zu verlieren. ›Schengen‹, ›Dublin‹ und die ›Flüchtlingskrise‹ finden sich in diesem kleinformatigen, aber gehaltvollen Büchlein kompetent und überzeugend als Kumulationspunkte einer lange Zeit schon im verborgenen schwelenden Strukturmisere der europäischen Gesellschaft dechiffriert.«(Maurizio Bach auf literaturkritik.de)

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