Nazi-Chic und Nazi-Trash

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Marcus Stiglegger
Nazi-Chic und Nazi-Trash
Faschistische Ästhetik in der populären Kultur
Kultur & Kritik 5

108 Seiten, 45 Fotos
Paperback, 10,5 x 14,8 cm
Artikelnummer 978-3-86505-710-5
Erschienen im Oktober 2011

Nazis! ... Man muss nicht Indiana Jones sein, um überall auf sie zu stoßen. Oder zumindest auf ihr mediales Bild. Ein Blick in die populäre Kultur der letzten Jahre genügt: Die Palette reicht vom »Nazi-Chic« der Modewelt über sexualisierte und trashige Bilder des Nationalsozialismus im Kino bis zur faschistischen Ästhetik in der Selbstinszenierung international bekannter Musiker.
Der vorliegende Band diskutiert kritisch die mal subtilen, mal plakativen Zitate faschistischer Symbolik und fragt nach Funktion und Resonanz dieses popkulturellen Phänomens. Die behandelten Beispiele führen von Kriegsfilmen wie INGLOURIOUS BASTERDS über Comic-Verfilmungen (THE SPIRIT) hin zu pornografischen Inszenierungen, vom Manga-»Cosplay« in den Fetischclubs über die Rock-’n’-Roll-Posen eines Marilyn Manson bis zur kritischen Überaffirmation der slowenischen Band Laibach.

Leseproben

Der Autor

  • Marcus Stiglegger, geb. 1971, Dr. phil. habil., Film- und Kulturwissenschaftler. Momentan Vertretungsprofessor an den Universitäten Mainz, zuvor Akademischer Oberrat in Siegen, Vertretungsprofessor an der ifs Köln und Gastprofessor an der Clemson University, USA, zudem Lecturer in Mannheim, Klagenfurt und der Filmakademie Ludwigsburg. Zahlreiche Publikationen zu Filmästhetik, -geschichte und -theorie. Promotion zum Thema »Sadiconazista – Sexualität und Faschismus im Film« (1999, 3. Aufl 2014). Habilitation zum Thema »Ritual und Verführung. Seduktive Strategien des Films« (2005). Aktuell: »Kurosawa. Die Ästhetik des langen Abschieds« München 2014. Herausgeber des Kulturmagazins :Ikonen:. Herausgeber der Buchreihen Medien/Kultur und Kultur & Kritik (zusammen mit Dieter F. Bertz; Bertz + Fischer) sowie Mythos|Moderne (Eisenhut). Zudem Musiker, Drehbuchautor und Filmemacher.

Pressestimme

  • »Ein sehr profunder Essay. Trotz der Kürze ist Marcus Stiglegger ein außerordentlich lesenswertes Buch gelungen.« (www.kino-zeit.de)

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