Neue Klassenpolitik

12,00 EUR

Ab 10 € in der BRD versandkostenfrei!
IMAGE_BUTTON_RESERVIEREN
Sebastian Friedrich / Redaktion analyse & kritik (Hg.)
Neue Klassenpolitik
Linke Strategien gegen Rechtsruck und Neoliberalismus
ca. 150 Seiten
Paperback, 12,5 x 19,5 cm
Artikelnummer 978-3-86505-752-5
Erscheint im September 2018

Seit den Wahlerfolgen der AfD werden die Ursachen des Rechtsrucks diskutiert und die soziale Frage wiederentdeckt. Während sich die Rechte als Alternative präsentiert, machen die etablierten Parteien so weiter wie bisher. Die gesellschaftliche Linke aber scheint blockiert und hat sich in einer Diskussion festgebissen, die kulturelle und soziale Kämpfe künstlich trennt. Dabei sind sie gemeinsam die Grundlage für linke Politik – für eine Neue Klassenpolitik nämlich, die die Interessen der Lohnabhängigen und sozial Abgehängten ernst nimmt und zugleich Antirassismus, Feminismus und die Anerkennungskämpfe gesellschaftlicher Minderheiten nicht für zweitrangig erklärt. Die überwältigende Mehrheit der Menschen muss ihre Arbeitskraft verkaufen, um zu überleben. Das gilt nicht nur für weiße Männer in Fabriken, sondern auch für migrantische Altenpfleger und Paketzustellerinnen. Die Chance einer Klassenpolitik auf der Höhe der Zeit liegt darin, Menschen verschiedener Identitäten zu vereinen, ohne zu ignorieren, was sie voneinander unterscheidet.
Der Band versammelt rund 20 Beiträge zur Neuen Klassenpolitik: Was haben Feminismus, Antirassismus und Internationalismus mit Klassenkampf zu tun? Welches sind die gesellschaftlichen Orte von Klassenauseinandersetzungen? Und mit wem und gegen wen muss eigentlich gekämpft werden? Die Beiträge zeigen: Ob nun im Stadtteil, in der Betriebsgruppe, in einer Partei oder im Alltag: Soziale Kämpfe sind allgegenwärtig.

Mit Beiträgen von Peter Birke, Silvia Federici, Frigga Haug, Gabriel Kuhn, Keeanga-Yamahtta Taylor, kollektiv! aus Bremen, Georg Seeßlen, Ceren Türkmen und anderen.

Die Herausgeber

  • Sebastian Friedrich, Jahrgang 1985, ist Journalist und lebt in Hamburg. Er promoviert an der Universität Duisburg-Essen in Bildungswissenschaften zum Diskurse um Arbeitslosigkeit und Faulheit in der jungen Bundesrepublik. Zu seinen Arbeitsschwerpunkten zählen Sozialstaatsdiskurse, Neue Rechte, Kritische Soziale Arbeit, Migration und Arbeit, Diskursanalyse sowie Klassenanalyse.
    2015 erschien das Buch »Der Aufstieg der AfD. Neokonservative Mobilmachung in Deutschland« (Bertz + Fischer). Im gleichen Jahr gab er gemeinsam mit Regina Wamper und Jens Zimmermann den Sammelband »Der NSU in bester Gesellschaft. Zwischen Neonazismus, Rassismus und Staat« (Unrast) heraus. 2013 erschien der gemeinsam mit Patrick Schreiner herausgegebene Band »Nation – Ausgrenzung – Krise. Kritische Perspektiven auf Europa« (edition assemblage). 2011 gab er den Sammelband »Rassismus in der Leistungsgesellschaft. Analysen und kritische Perspektiven zu den rassistischen Normalisierungsprozessen der ›Sarrazindebatte‹« (edition assemblage) heraus. Letzte Buchveröffentlichung: »Lexikon der Leistungsgesellschaft. Wie der Neoliberalismus unseren Alltag prägt« (edition assemblage 2016).
    Sebastian Friedrichs »Digitaler Schaukasten«.
  • Die Monatszeitung »ak – analyse & kritik« (ak) mit dem Untertitel »Zeitung für linke Debatte und Praxis« erscheint in Hamburg. Als Zeitung der außerparlamentarischen Undogmatischen Linken ist sie eine Kooperationspartnerin des Internetportals Linksnet mit mehr als 600 Ausgaben.
    Website.

Ihr Link

0 0 0
Zurück