Fernsehen wider die Tabus

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Ivo Ritzer
Fernsehen wider die Tabus
Sex, Gewalt, Zensur
Kultur & Kritik 3

136 Seiten, 61 Fotos
Paperback, 10,5 x 14,8 cm
Artikelnummer 978-3-86505-707-5
Erschienen im Juli 2011

US-Fernsehserien erleben seit einigen Jahren eine Blütezeit. Werke wie The Sopranos, Desperate Housewives oder 24 brauchen den Vergleich mit dem Kino nicht zu scheuen und sind vielen Filmen in Erzählkunst und Ästhetik, in Innovation und Experimentierfreude weit voraus. True Blood etwa vermengt unbekümmert ein Familiendrama mit Horrorelementen, Dexter macht einen Serienmörder zum Titelhelden, und die heute schon legendäre Serie Sex and the City zeigte das Beziehungs- und Sexleben großstädtischer Frauen mit gelassener Freizügigkeit. Solchen und anderen Tabubrüchen widmet sich dieser Band. Welche formalen und inhaltlichen Grenzen überschreiten zeitgenössische US-Serien? In welchen institutionellen Kontexten stehen sie, und wie gehen Zensurbehörden mit ihnen um? Wie ist die Situation bei uns im Vergleich zu den USA? Und können Massenprodukte wie TV-Serien überhaupt subversiv sein?

Leseproben

Der Autor

  • Ivo Ritzer, Prof., Dr. phil., lehrt Medienwissenschaft an der Universität Bayreuth. Koordinator des DFG-Netzwerks »Genres und Medien«. Arbeitsschwerpunkte: Medienanthropologie, Medienphilosophie, Medienkulturtechnikforschung. Herausgeber der Schriftenreihe »Neue Perspektiven der Medienästhetik« (Springer VS). Zahlreiche Publikationen zu Medien-, Bild-, Kultur- und Filmtheorie, aktuell u.a.: »Medialität der Mise-en-scène: Zur Archäologie telekinematischer Räume« (2017); »Wie das Fernsehen den Krieg gewann: Zur Medienästhetik des Krieges in der TV-Serie« (2015); »Classical Hollywood und kontinentale Philosophie« (2014).

Pressestimme

  • »Das Buch blickt hinter die Kulissen und legt offen, dass die Strategie gezielter Obszönität längst nicht mehr auf die Befreiung von gesellschaftlichen Konventionen zielt, nicht die unterstellte Größe archaischer Elementarkraft besitzt, sondern einen obszönen Marktmechanismus offen legt.« (Deutschlandradio Kultur)

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