Lob der offenen Beziehung

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Oliver Schott
Lob der offenen Beziehung
Über Liebe, Sex, Vernunft und Glück
Sexual Politics 1

124 Seiten
Paperback, 10,5 x 14,8 cm
Artikelnummer 978-3-86505-736-5
8., erweiterte Neuauflage
Erschienen im November 2015

In der heutigen Gesellschaft genießt die Monogamie als Beziehungsmodell eine wenig hinterfragte Monopolstellung. Doch schon lange hat sich das romantische Ideal »ewiger Liebe« als unrealistisch erwiesen und ist einer eher ernüchternden Praxis der »seriellen Monogamie« gewichen. Ohne die Illusion, es könne nur eine einzige wahre Liebe geben, wird der Sinn von »Treue« aber fragwürdig. Warum muss eine alte Liebe enden, wenn eine neue beginnt?

Im Buch wird der Umgang mit Liebe und Sexualität neu überdacht. Der Autor zeigt, dass sich Gefühl und Verstand, Verbindlichkeit und Freiheit nicht entgegenstehen müssen. Das monogame Liebesmodell beruht auf Vorurteilen und beinhaltet Zumutungen, die aus hedonistischen ebenso wie aus ethischen Gründen zweifelhaft sind. Auch Alternativen wie »Don’t ask, don’t tell«-Vereinbarungen, Swinger-Beziehungen und Polyamorie werden einer kritischen Diskussion unterzogen.

Leseproben

Der Autor

  • Oliver Schott, geboren 1982, studierte Philosophie, Kulturwissenschaft und Politikwissenschaft in Berlin und promoviert derzeit in Göttingen über die »Methodologie des praktischen Denkens«. Er arbeitet als Lektor und Autor für die Wochenzeitung Jungle World.

Pressestimme

  • »Das beste Buch zum Thema.« (Die Zeit)
  • »Philosophisch durchaus plausibel, zerlegt der Berliner Autor Oliver Schott die Norm Monogamie als paradox.« (Aspekte, ZDF)
  • Interview mit Oliver Schott auf Seitensprung-Fibel.

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