Linientreu und populär

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Rainer Rother / Vera Thomas (Hg.)
Linientreu und populär
Das Ufa-Imperium 1933 bis 1945
ca. 224 Seiten, ca. 40 Fotos
Paperback, 14,8 x 21 cm
Artikelnummer 978-3-86505-255-1
Erscheint im November 2017

Ufa – mit den drei Buchstaben verbindet sich eine nunmehr hundertjährige Film- und Fernsehgeschichte. Dieser Band widmet sich ihrem umstrittensten Kapitel: Er beleuchtet das Agieren des Konzerns in der Zeit des Nationalsozialismus in all seinen Widersprüchen und zeigt, wie populäre Formen und politische Selbstunterwerfung Hand in Hand gingen. Die Filmstadt Babelsberg mit ihrer Architekturgeschichte, der Ufa-Lehrschau und der Deutschen Filmakademie steht ebenso im Fokus der Untersuchungen wie die in den Studios beschäftigten Zwangsarbeiter. Wie sahen die Verbindungen der Ufa ins Ausland aus, und was waren die Vorlieben des Kinopublikums? Die Autorinnen und Autoren untersuchen Themen wie Arbeit und Arbeiter, Männer- und Frauenbilder und die (unerfüllten) Sehnsüchte der Deutschen im Spiegel der Ufa-Produktionen. Ein Epilog widmet sich der bislang wenig untersuchten Entflechtung und Neuaufstellung des Konzerns nach dem Zweiten Weltkrieg.
Mit Beiträgen von Rolf Aurich, Friedemann Beyer, Joseph Garncarz, Christophe Gauthier, Tobias Hochscherf, Kay Hoffmann, Brigitte Jacob, Elissa Mailänder, Almuth Püschel, Rainer Rother, Wolfgang Schäche, Annika Schaefer, Jörg Schöning, Roel Vande Winkel und Jens Westemeier.

Die Herausgeber

  • Rainer Rother: Filmwissenschaftler. Seit 2006 Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin, und Leiter der filmhistorischen Sektion der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Studium der Germanistik und Geschichte in Hannover mit anschließender Promotion. 1991–2006 Leiter des Zeughauskinos des Deutschen Historischen Museums, Berlin. Kurator von Ausstellungen und Filmreihen, darunter »Die Ufa 1917–1945. Das deutsche Bildimperium« (1992/93) und zuletzt »Geschichtsort Olympiagelände 1909 – 1936 – 2006« (2006). Seit 2001 Mitglied der Auswahlkommission für den Wettbewerb der Berlinale. Autor und Herausgeber zahlreicher Publikationen zu Themen der Film- und Mediengeschichte, zuletzt: »Glorious Technicolor« (hg. mit Connie Betz und Annika Schaefer, 2015), »Deutschland 1966« (hg. mit Connie Betz und Julia Pattis, 2016) und »Future Imperfect« (hg. mit Annika Schaefer, 2017).
  • Vera Thomas: Ausstellungskoordinatorin an der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen. Studium der Filmwissenschaft, Amerikanistik und Komparatistik in Mainz und Valencia. Tätigkeit für verschiedene Filmfestivals, als Drehbuchlektorin und in der Stoffrecherche. Übersetzerin film- und kulturwissenschaftlicher Texte sowie Autorin von Beiträgen für Publikationen der Deutschen Kinemathek.

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