Deutschland 1966

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Connie Betz / Julia Pattis / Rainer Rother
Deutsche Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen (Hg.)
Deutschland 1966
Filmische Perspektiven in Ost und West
204 Seiten, 110 Fotos, vierfarbig
Hardcover, 21,5 x 22,5 cm
Artikelnummer 978-3-86505-245-2
Erschienen am 1. Februar 2016

Die Filmlandschaft im Westen und Osten Deutschlands ist Anfang der 1960er Jahre von Aufbruchstimmung und Experimentierfreude gekennzeichnet. Anhand neuer Formen, Motive und Themen will man sich von traditionellen Erzählmustern verabschieden, sich mit aktuellen Lebenswelten und alltäglichen Problemen auseinandersetzen. 1966 befindet sich diese Entwicklung an einem Scheideweg: Während in der DDR infolge des sogenannten Kahlschlag-Plenums ein Großteil der aktuellen Filmproduktion verboten wird, wodurch kulturelle Bewegungen in eine schwere Krise geraten, feiert eine junge Generation von Filmemachern in der Bundesrepublik mit ihren Werken erste nationale und internationale Erfolge.
Das Buch »Deutschland 1966 – Filmische Perspektiven in Ost und West« untersucht diese filmhistorischen Entwicklungen und richtet den Fokus auf Gemeinsamkeiten und Unterschiede der ost- und westdeutschen Film- und Fernsehproduktionen 1966. Ergänzt werden die Essays durch teils unveröffentlichte historische Dokumente und Fotos.

Leseprobe

Die Herausgeber

  • Connie Betz ist Filmwissenschaftlerin. Programmkoordinatorin und Co-Kuratorin der filmhistorischen Programme der Internationalen Filmfestspiele Berlin in der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin. Davor Lehrbeauftragte für Filmgeschichte an der Berliner Hochschule für Technik und Wirtschaft HTW (Studienschwerpunkt Restaurierung Foto/Film/Datenträger) und wissenschaftliche Mitarbeiterin im EU-Projekt »Exotisches Europa – Reisen ins frühe Kino«. Autorin und (Co-)Herausgeberin diverser Publikationen: »Glorious Technicolor« (2015), »Ästhetik der Schatten. Filmisches Licht 1915-1950« (2014), »Karsten Witte. Schriften zum Kino. Westeuropa, Japan, Afrika nach 1945« (2011), »Exotic Europe – Reisen ins frühe Kino« (DVD-Edition und Booklet, 2010), »Cut. Film- und Videomacherinnen Schweiz. Von den Anfängen bis 1994 – Eine Bestandsaufnahme« (1995). Lebt in Berlin.
  • Rainer Rother ist Filmwissenschaftler. Seit 2006 Künstlerischer Direktor der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen, Berlin, und Leiter der filmhistorischen Programme der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Von 1991 bis 2006 Leiter des Zeughauskinos des Deutschen Historischen Museums, Berlin, und Ausstellungskurator. Autor und (Co-)Herausgeber zahlreicher Publikationen zu Themen der Filmgeschichte, zuletzt: »Glorious Technicolor« (2015), »Bigger than Life. Ken Adam’s Film Design« (2014), »Ästhetik der Schatten. Filmisches Licht 1915-1950« (2014), »Die Lust am Genre. Verbrechergeschichten aus Deutschland« (2011) sowie »Die Kamera als Waffe. Propagandabilder des Zweiten Weltkrieges« (2010). Lebt in Berlin.
  • Julia Pattis ist Kulturwissenschaftlerin. Redakteurin der Deutschen Kinemathek – Museum für Film und Fernsehen. Davor Mitarbeiterin der Deutschen Kinemathek, u.a. für die Sammlung Werner Herzog und die Retrospektive der Internationalen Filmfestspiele Berlin. Publikationen zu Fotografie und Film, zuletzt: »Ästhetik der Schatten. Filmisches Licht 1915-1950« (2014), »C/O Berlin Talents 22: On the Lakeshore ... and other Stories« (2011) » und »Die Lust am Genre. Verbrechergeschichten aus Deutschland« (2011). Lebt in Berlin.

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