Die Babelsberger Schule des Dokumentarfilms

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Klaus Stanjek (Hg.)
Die Babelsberger Schule des Dokumentarfilms
Herausgegeben in Kooperation mit der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf«
196 Seiten, 17 Fotos
Paperback, 14,8 x 21 cm
Artikelnummer 978-3-86505-215-5
Erschienen im August 2012

In Babelsberg hat sich seit Beginn der 1960er Jahre eine eigenständige Dokumentarfilmauffassung entwickelt, die sich klar umreißen lässt, weltweit Anerkennung gefunden hat und aufgrund ihres eigenen thematischen Ansatzes und ihrer spezifischen Methodik den Namen ›Babelsberger Schule des Dokumentarfilms‹ verdient. Die Bezeichnung ›Schule‹ verweist hier auf die in der Kunstgeschichte übliche Kennzeichnung einer historisch, räumlich und personell abgrenzbaren Strömung als künstlerische Position. Die cineastische Auffassung der Babelsberger Dokumentaristen – die sich von den 1960er Jahren bis heute in einer großen Zahl von Filmen niedergeschlagen hat – basiert auf einer Reihe inhaltlicher Prioritäten, künstlerischer Haltungen, ästhetischer Standpunkte und Regieverfahren, wobei die Erzählung konstitutiv ist und die teilnehmende Beobachtung einen zentralen Stellenwert einnimmt.

Das Buch analysiert die Besonderheiten der ›Babelsberger Schule‹, grenzt sie international von anderen Strömungen ab, schildert ihre historischen Entstehungsbedingungen innerhalb der DEFA und der Babelsberger Filmhochschule und geht speziell auch auf die entstandenen Langzeitbeobachtungen ein. Ein Anhang enthält 18 Filmbeschreibungen von Werken, die als charakteristisch gelten können.

Mit Beiträgen von Günter Jordan, Klaus Stanjek und Marie Wilke.

Leseproben

Die Autoren

  • Klaus Stanjek ist Professor für Dokumentarregie an der HFF »Konrad Wolf« . Er studierte Regie in München, publizierte fachwissenschaftliche Studien u.a. zum Dokumentarkino und arbeitet als Filmregisseur.
  • Günter Jordan, geboren 1941. Nach einem geisteswissenschaftlichen Studium studierte er Filmregie an der HFF »Konrad Wolf«. Seit 1969 tätig im DEFA-Studio für Dokumentarfilme Berlin. Seit 1974 eigene Filme als Autor und Regisseur. 1990 promovierte er über den DEFA-Dokumentarfilm, dann Lehrtätigkeit an der HFF »Konrad Wolf«. U.a. Mitbegründer der »Deutschen Gesellschaft für Medien und Geschichte«, Zahlreiche Fachpublikationen zu Dokumentarfilm, Kinderfilm und zur Geschichte der DEFA.
  • Marie Wilke ist Mitarbeiterin für Dokumentarregie an der HFF »Konrad Wolf« und arbeitet als Regisseurin. Sie studierte Regie und Schnitt in Bozen und Berlin.

Pressestimmen

  • »Ein so profunder wie eindrucksvoller historischer Aufriss zu einem der bedeutendsten Kapitel (nicht nur) der DDR-Filmgeschichte« (Splatting Image)
  • »Ein bemerkenswertes Buch.« (Hans Helmut Prinzler)
  • »Das von Klaus Stanjek herausgegebene Buch ist ein wichtiger Mosaikstein zur Erforschung der Bedeutung des Dokumentarstils der DEFA und seiner Nachwirkungen bis heute. Die Definitionen und die Herausarbeitung des eigenen Stils, die es erlauben, die Filme mit dem Label ›Babelsberger Schule‹ zu versehen, sind überzeugend. Gerade durch die aufgezeigte Kontinuität bis in die Gegenwart ist das Buch nicht zuletzt ein spannender Beitrag zur deutsch-deutschen Geschichte. Zu seinen Stärken gehört es, auch auf den politischen Gegenwind und Probleme einzugehen und die ästhetische Gestaltung und dokumentarische Herangehensweise in den Mittelpunkt zu stellen.« (Kay Hoffmann, http://hsozkult.geschichte.hu-berlin.de/rezensionen/2013-2-183).

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