apropos: Film 2005

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Ralf Schenk / Erika Richter / Claus Löser (Hg.)
apropos: Film 2005
Das Jahrbuch der DEFA-Stiftung
328 Seiten, 198 Foto
Hardcover, 21 x 27 cm
Artikelnummer 978-3-86505-165-3
Erschienen im Dezember 2005

Das Schwerpunktthema des sechsten Jahrbuchs der DEFA-Stiftung dreht sich um »Deutschlandbilder im Kino«: Michael Töteberg analysiert das Erfolgsphänomen GOOD BYE LENIN, Michael Dell untersucht die Bilder der Ostens im gesamtdeutschen Film nach 1990, Mathias Steinle beschreibt Ost/West-Feindbilder im deutschen Dokumentarfilm der 50er Jahre und Dietrich Kuhlbrodt wirft einen Rückblick auf DEFA-Filme in Oberhausen; Günter Jordan schließlich berichtet von Axel Eggebrechts Unternehmen, bei der DEFA einen Ossietzky-Film zu machen.
Weitere Essays widmen sich »Realisten bei der DEFA« (Fred Gehler: Der Regisseur Gerhard Klein, Caroline Moine: Der Autor Wolfgang Kohlhaase) sowie »Frauen und Film« (Erika Richter: Autorinnen im DEFA-Spielfilm und ihre Filme, Günter Agde: Erinnerungen an die Dokumentaristin Eva Fritzsche). Im Themenblock »Diskussion und Analyse« beschreibt Detlef Kannapin die Nachwirkungen des NS-Films im DEFA-Spielfilm, Dieter Wolf erinnert an die vergessene DEFA-Gruppe »Solidarität«, Hans-Joachim Schlegel durchleuchtet die Deutschlandbilder im sowjetischen Film und Claus Löser porträtiert Thomas Brasch. Zu guter Letzt: Wolfgang Klaue erinnert sich an 50 Jahre Filmarchiv, und Helmut Morsbach berichtet von der Arbeit der DEFA-Stiftung 2004.
Das Jahrbuch ist wie immer reichhaltig und großzügig bebildert.

Redaktion

  • Ralf Schenk, Professor für Medienwissenschaft an der Universität Bremen. Arbeiten zur italienischen Theater- und Literaturgeschichte, zur Filmgeschichte, zur Ästhetik des Stummfilms, zum populären Kino. War Redakteur der Zeitschriften Film und Fernsehen, Weltbühne und Wochenpost. Außerdem ist er Mitarbeiter des Filmmuseums Potsdam, Redakteur und Herausgeber von zahlreichen Filmbüchern und schrieb rund ein Dutzend Fernsehdokumentationen für ORB und MDR.
    Veröffentlichungen bei Bertz + Fischer (als Ko-Herausgeber): »apropos: Film. Jahrbücher der DEFA-Stiftung 2002–2004«, »Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990«, »Wo/man. Kino und Identität«, »ZeitSprünge. Wie Filme Geschichte(n) erzählen«, »Unheimlich anders. Doppelgänger, Monster, Schattenwesen im Kino«, »Experiment Mainstream? Uniformierung und Differenz im populären Kino«.
  • Dr. Erika Richter war lange Jahre Redakteurin der Zeitschrift filmwissenschaftliche mitteilungen. Ihre Dissertation schrieb sie über DEFA-Gegenwartsfilme der frühen 70er Jahre. Von 1992 bis 1999 verantwortete sie die Herausgabe der Zeitschrift Film und Fernsehen. Sie redigiert mit Ralf Schenk die Jahrbücher der DEFA-Stiftung bereits seit 2000.
    Veröffentlichungen bei Bertz + Fischer: »apropos: Film. Jahrbücher der DEFA-Stiftung 2002–2004« (Ko-Herausgeberin).
  • Claus Löser, Jahrgang 1962. Seit 1980 Texte, Filme und Musik. 1990–1995 Studium der Film- und Fernsehwissenschaften und der Dramaturgie. Seit 1990 freier Autor und Filmkritiker sowie Programmgestalter für das Brotfabrik-Kino in Berlin-Weißensee. 1996 Herausgeber des Buches »Gegenbilder – Filmische Subversion in der DDR 1976–1989« und Gründung der Sammlung ex.oriente.lux – Experimentalfilmarchiv Ost (mit Karin Fritzsche).
    Veröffentlichungen bei Bertz + Fischer: »apropos: Film 2004. Das 5. Jahrbuch der DEFA-Stiftung« (Ko-Herausgeber); Beiträge in »apropos: Film. Jahrbücher der DEFA-Stiftung 2002–2004« und »Die Trick-Fabrik. DEFA-Animationsfilme 1955–1990«.

Mit Beiträgen von

  • Günter Agde, Fred Gehler, Günter Jordan, Detlef Kannapin, Claus Löser, Caroline Moine, Erika Richter, Mathias Steinle, Michael Töteberg, Hans-Joachim Schlegel, Dieter Wolf u.a.

Pressestimme

  • »Auch bei der Lektüre des jüngsten Bandes kann man ermessen, was einem demnächst fehlen wird: der analysierende Blick auf die jüngere Filmgeschichte und die derzeitige Situation rundum.« (film-dienst)

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