Global Bodies

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Ivo Ritzer / Marcus Stiglegger (Hg.)
Global Bodies
Mediale Repräsentationen des Körpers
Medien/Kultur 5

340 Seiten, 192 Fotos
Paperback, 14,8 x 21 cm
Artikelnummer 978-3-86505-395-4
Erschienen im August 2012

Der menschliche Körper steht im Zentrum der audiovisuellen Medien. Mittels des Körpers wird nicht nur von existenziellen Dramen erzählt, sondern auch über interkulturelle Konflikte reflektiert – über body politics. Der vorliegende Band diskutiert diese medialisierten Körperdarstellungen anhand zeitgenössischer Beispiele und entwirft so ein Panorama der gegenwärtigen Körpertheorie. Im Zentrum der Beiträge steht die Auseinandersetzung mit oft innovativen Kulturpraktiken der körperlichen Repräsentation im Spannungsfeld von medialer Technologie, Konstruktion von Geschlechtern und Identitäten sowie kulturellen Kontexten zwischen Nordamerika, Lateinamerika, Ost- und Westeuropa. Es zeigt sich hierbei vor allem eine immer stärker in den Vordergrund tretende Körperlichkeit der Medien selbst: die mediale Performanz.

Unter anderem geht es um Filme von Darren Aronofsky (BLACK SWAN), Claire Denis (NÉNETTE ET BONI), Philippe Grandrieux (LA VIE NOUVELLE / VERRATEN UND VERKAUFT), Lars von Trier (ANTICHRIST), Sylvester Stallone (THE EXPENDABLES), James Cameron (AVATAR), Jaume Balagueró ([REC]), Wong Kar-wai (2046), Alexandre Bustillo und Julien Maury (À L’INTÉRIEUR / INSIDE), aber auch Beispiele aus anderen Feldern wie Fotografie, Computerspiele und Musikvideoclips. Dabei werden einige Forschungsansätze erstmals im deutschsprachigen Kontext vorgestellt.

Leseproben

Die Herausgeber

  • Ivo Ritzer, Prof., Dr. phil., lehrt Medienwissenschaft an der Universität Bayreuth. Koordinator des DFG-Netzwerks »Genres und Medien«. Arbeitsschwerpunkte: Medienanthropologie, Medienphilosophie, Medienkulturtechnikforschung. Herausgeber der Schriftenreihe »Neue Perspektiven der Medienästhetik« (Springer VS). Zahlreiche Publikationen zu Medien-, Bild-, Kultur- und Filmtheorie, aktuell u.a.: »Medialität der Mise-en-scène: Zur Archäologie telekinematischer Räume« (2017); »Wie das Fernsehen den Krieg gewann: Zur Medienästhetik des Krieges in der TV-Serie« (2015); »Classical Hollywood und kontinentale Philosophie« (2014).
  • Marcus Stiglegger, Dr. phil. habil., geb. 1971, lehrt Filmwissenschaft an der Universität Siegen. Zahlreiche Buchpublikationen und -beiträge über Filmästhetik, Filmgeschichte und Filmtheorie. Publikationen u.a.: »Sadiconazista – Sexualität und Faschismus im Film der siebziger Jahre bis heute« (St. Augustin 1999; 2. Aufl. 2000); »Terrorkino. Angst/Lust und Körperhorror« (Berlin 2010). Herausgeber von :Ikonen:. Schreibt regelmäßig für die Zeitschriften film-dienst, testcard und Splatting Image.

Pressestimme

  • »Ein multiperspektivisches und reichhaltiges Buch; unverzichtbar für die Beschäftigung mit dem audiovisuell präsentierten Körper.« (:Ikonen:)
  • »Empfehlenswert für interessierte Leser, die neue Ansätze zur Medienanalyse suchen.« (MediaZINEonline)
  • »Der Band liefert den bereits im Titel verheißenen 360°-Blick auf die Körperlichkeit des Menschen im Horizont der aktuellen medialen Umwälzungen. Die Augmentation des Menschen durch mediale Technik, die Aspekte seiner korporalen Modellierung sowie die damit verbundenen Dispositive werden weitgehend nachvollziehbar und stimmig entwickelt. [...] Und wer an manchen Stellen die Relevanz der Befunde in Frage stellt, dem sei in Erinnerung gerufen, dass er selbst einen Körper besitzt, der in irgendeiner Form Teil der beschriebenen Modellierungsprozesse ist – garantiert, dank der wahrhaft multiperspektivischen Ausrichtung des Buches.« (Medienwissenschaft Rezensionen, 4/2013)

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