Iris Wachsmuth, Dipl. Soz., Dr. phil., Forschung und Vermittlung von Zeitgeschichte, Nationalsozialismus, Holocaust, intergenerationeller Tradierung, Geschlechterforschung. U.a. Freie wissenschaftliche Mitarbeiterin der Alice Salomon Hochschule, Projekt »Growing up with German and Israeli Parents Who Lived Through the Disasters of the ›Third Reich‹« (2009–2011); freie Mitarbeit im »Fortunoff Video Archive for Holocaust Testimonies« der Stiftung Denkmal für die ermordeten Juden Europas, Berlin (2008); Vorsitzende des Vereins »Neue Arbeitsgemeinschaft für Zeitgeschichte + SozioAnalysen«. Publiziert u.a. NS-Vergangenheit in Ost und West. Tradierungsweisen in drei Generationen, Berlin.
Ulrike Weckel, Dr. phil., Historikerin, derzeit akademische Oberrätin an der Ruhr-Universität Bochum; verantwortliche Redakteurin für die Filmkritiken in der Zeitschrift WerkstattGeschichte; zu ihren Forschungsschwerpunkten zählen Filme als historische Quelle, Rezeptionsforschung und die deutsche »Vergangenheitsbewältigung« nach 1945; Publikationen u.a.: »Beschämende Bilder. Deutsche Reaktionen auf alliierte Dokumentarfilme über befreite Konzentrationslager« (2011) und »Wir ahnten, dass uns Abscheuliches vorgeführt wurde. Alliierte Dokumentarfilme über die Lagerbefreiung und die Reaktionen deutscher Kriegsgefangener«, in: »›Welchen der Steine du hebst‹. Filmische Erinnerung an den Holocaust« (2012).
Michael Wedel ist Wissenschaftlicher Mitarbeiter im Studiengang AV Medienwissenschaft an der Hochschule für Film und Fernsehen »Konrad Wolf« in Potsdam-Babelsberg. Redakteur der Zeitschrift Filmblatt, Mitglied des Editorial Boards von The New Review of Film and Television Studies. Veröffentlichungen zum deutschen, europäischen und US-amerikanischen Kino. Herausgeber von »Max Mack. Showman im Glashaus« (1996), Mitherausgeber von »A Second Life. German Cinema’s First Decades« (1996), »The BFI Companion to German Cinema« (1999) und »Kino der Kaiserzeit. Zwischen Tradition und Moderne« (2002).
Wenke Wegner arbeitet an einer Promotion zu den ästhetischen Vermittlungsstrategien in den Filmen der Berliner Schule. Publikationen: »Frau unter Einfluss«. In: Rolf Aurich / Wolfgang Jacobsen (Hg.): »Libertas Schulze-Boysen. Filmpublizistin« (2008); »Hinsehen, Hinhören. Körper und Angela Schanelecs plätze in städten«. In: Nach dem Film, No. 8: »Kino zwischen Text und Körper« (1/2008) und »Zur Lehrkraft des Kinos in plätze in städten und die innere sicherheit«. In:
Bettina Henzler / Winfried Pauleit / Christine Rüffert / Karl-Heinz Schmid / Alfred Tews (Hg): »Vom Kino lernen. Internationale Perspektiven der Filmvermittlung« (2010).
Eike Wenzel, Dr. phil., geboren 1966, Journalist, Publizist, Medienwissenschaftler. Tätig u.a. für den Hessischen Rundfunk, den Südwestrundfunk, die Frankfurter Rundschau und die tageszeitung. Buchpublikation: »Gedächtnisraum Film. Die Arbeit an der deutschen Geschichte in Filmen seit den sechziger Jahren« (2000).
Veröffentlichungen bei Bertz + Fischer:
Als Autor oder Herausgeber
»Ermittlungen in Sachen TATORT. Recherchen und Verhöre, Protokolle und Beweisfotos« (vergriffen)
Mirjam Wenzel ist Literaturwissenschaftlerin und Leiterin der Medienabteilung am Jüdischen Museum Berlin. Zu ihren Publikationen zählen u.a. »Gericht und Gedächtnis: Der Holocaust-Diskurs der sechziger Jahre« (2009); »Lyotard im Widerstreit mit Adornos Weigerung: Reflexionen über Auschwitz und juridische Verfahren zur ›Aufarbeitung der Vergangenheit‹«, in: Sarah Speck / Volker Weiß (Hg.): »Herrschaftsverhältnisse und Herrschaftsdiskurse?« (2007); »Maus, Toys and Him. Contemporary Fine Art as a Reflection on the Reception of History«, in: Martin Davies / Chris Szejnmann (Hg.): »How the Holocaust Looks Now: International Perspectives« (2006) und »Wonderyears: Über die Rolle des Nationalsozialismus und der Shoah in der heutigen Israelischen Gesellschaft« (2003; Hg., mit Tsafrir Cohen und Avi Pitchon, Katalog zur gleichnamigen Ausstellung).
Jochen Werner, geboren 1979, Studium der Germanistischen Literaturwissenschaft, Germanistischen Linguistik und Medienwissenschaft in Potsdam. Lebt in Berlin und schreibt über das Kino, u.a. für Splatting Image, Schnitt, Deadline, critic.de, F.LM – Texte zum Film. Zuletzt erschienen der Essay »Where the Vulgarity of Commerce meets the Commerce of Vulgarity. Vier Vorschläge für eine neue Pornografie« im Sammelband »Sex und Subversion. Pornofilme jenseits des Mainstreams« (Deep Focus 11; 2010), sowie Beiträge in »Dawn of an Evil Millennium. Horror/Kultur im neuen Jahrtausend« (Darmstadt 2011) und in »This is the end ... Mediale Visionen vom Untergang der Menschheit« (Bochum/Freiburg 2011). Seit 2007 Kurator des Pornfilmfestivals Berlin.
Sascha Westphal studierte Theater- Film- und Fernsehwissenschaften, Germanistik und Geschichte in Bochum. Seit 1994 arbeitet er als freier Theaterkritiker und Filmjournalist unter anderem für Die Welt, Frankfurter Rundschau, Berliner Morgenpost, Ruhr Nachrichten und epd fi lm. Außerdem sind Texte von ihm in diversen Filmzeitschriften (Steadycam, Nach(t)blende) und Festivalkatalogen erschienen. Er hat Bücher über Natalie Portman und die TV-Serie Millennium verfasst und war als Koautor an Büchern über Filmkomödien, Russell Crowe, die SCREAM-Trilogie und die Fernsehserien Sex and the City, Desperate Housewives, Buffy und Angel beteiligt. Zudem hat er Texte zu Büchern über Rudolf Thome, Eckhart Schmidt und den »Filmkanon« beigesteuert. Lebt in Dortmund.
Michael Wetzel ist Professor für Film- und Literaturwissenschaft an der Universität Bonn; Arbeitsschwerpunkte: französische Philosophie, Psychoanalyse, Text-/Bildmedien, Autoren- und Künstlertheorien.
Michael Wildt, Dr. phil., wurde 1954 in Essen geboren und wuchs in Bad Pyrmont auf. 1972 machte er das Abitur, anschließend folgte der Wehrdienst. Nach einer Ausbildung zum Buchhändler war er Mitarbeiter des Rowohlt-Verlages, bevor er Geschichte, Evangelische Theologie, Soziologie und Kulturwissenschaft an der Universität Hamburg studierte. Er promovierte 1991 mit einer Studie über die Entwicklung des Konsums in der Bundesrepublik Deutschland in den 1950er Jahren. Von 1991 bis 1997 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Forschungsstelle für die Geschichte des Nationalsozialismus in Hamburg. Seit 1997 ist er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Hamburger Institut für Sozialforschung (HIS) im Arbeitsbereich »Theorie und Geschichte der Gewalt«. 2001 habilitierte Wildt sich für das Fach Neuere Geschichte an der Universität Hannover. Im Wintersemester 2001/2002 war er Forschungsmitarbeiter am International Institute for Holocaust Research in Yad Vashem, Jerusalem. Seit dem Wintersemester 2006/2007 lehrt er als Honorarprofessor am Historischen Seminar der Universität Hamburg. Im Februar 2009 erfolgte der Ruf auf den Lehrstuhl Deutsche Geschichte des 20. Jahrhunderts mit einem Schwerpunkt in der Zeit des Nationalsozialismus (Nachfolge Ludolf Herbst) an der Humboldt-Universität zu Berlin.
Rudolf Worschech, geboren 1958. Verantwortlicher Redakteur der Zeitschrift epd Film. Studium der Germanistik, Slawistik und Theater-Film- und Fernsehwissenschaften. Von 1987 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter des Deutschen Filmmuseums Frankfurt: Ausstellungen, Restaurierungen, Filmreihen. Kataloge und Publikationen, u.a. zum deutschen Film.
Barbara Wurm ist Slawistin an der Humboldt-Universität Berlin, Promotion zum sowjetischen Nicht-Spielfilm der 1920er Jahre. Mitglied von Auswahlkommissionen der Filmfestivals Dok Leipzig, Oberhausen, goEast Wiesbaden, freie Kuratorin u.a. beim Österreichischen Filmmuseum; Publikationen und Aufsätze (u.a. zu Dsiga Wertow).