James McFarland, Studium der Literaturwissenschaft und Philosophie in Princeton/Massachussets und am Oberlin College der Christian-Albrecht-Universität in Kiel. Promotion in German Studies an der Princeton University über Walter Benjamins Konzept des Geschichtlichen. Lehraufträge zu Literatur, Philosophie und Film in Deutschland, den USA und Russland. Derzeit arbeitet er als Assistant Professor an der Vanderbilt University. Er publizierte unter anderem über Adornos Kollaboration mit Thomas Mann über »Doktor Faustus«, das »Unabomber Manifesto« und akademische Rhetorik sowie Politische Theologie in George Romeros DAWN OF THE DEAD. In Vorbereitung: »In Constellation: Friedrich Nietzsche and Walter Benjamin in the Now-Time of History«.
Thomas Macho; Dr. phil., geboren 1952 in Wien, ist Professor für Kulturgeschichte am Institut für Kulturwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin. Er promovierte mit einer musikphilosophischen Dissertation an der Universität Wien und habilitierte sich mit einer Schrift »Von den Metaphern des Todes. Eine Phänomenologie der Grenzerfahrung« an der Universität Klagenfurt. 1999 Mitbegründer des Hermann-von-Helmholtz-Zentrums für Kulturtechnik an der Humboldt-Universität zu Berlin. Neueste Publikationen: »Das Leben ist ungerecht« (St. Pölten/Salzburg 2010); »Vorbilder« (München 2011); als Mitherausgeber: »Was ist schön?« (Göttingen 2010); »Kulturtechniken der Synchronisation« (München 2011).
Roman Mauer, Dr. phil., geboren 1974, wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Filmwissenschaft/Mediendramaturgie an der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz, lehrte an der HFF München und der HFF »Konrad Wolf« Potsdam/Babelsberg. Studium der Filmwissenschaft, Literaturwissenschaft und Ethnologie in Mainz, freie Mitarbeit bei WDR und Arte. Publikationen: »Jim Jarmusch. Filme zum anderen Amerika« (Mainz 2006), »Clint Eastwood« (Hrsg., München 2007), »Wong Kar-Wai: Film-Poet im Hongkong-Kino« (Hrsg., München 2008), »Kino des Minimalismus« (Hrsg. mit Grob, Kiefer, Rauscher; Mainz 2009), »Das Meer im Film: Grenze, Spiegel, Übergang« (Hrsg., München 2010).
Jewgeni Margolit ist Dozent der »Höheren Kurse« für russische Filmgeschichte und Drehbuch bei Goskino, Moskau. Autor diverser filmhistorischer Publikationen, u.a. »Isjatoje kino« (Verbotene Filme, 1995); Autor der Kinowedtscheskie zapiski (Filmwissenschaftliche Mitteilungen). Lebt in Moskau.
Thomas Meder, Habilitation 2001, Gastprofessuren in Mainz, zahlreiche Veröffentlichungen zu historischen Interdependenzen von Film und bildender Kunst. Texte u. a. für blimp, für Berlinale-Kataloge und die FAZ.
Helmut Merschmann, Filmwissenschaftler und Medienjournalist. Aufsätze und Artikel über Film-, Fernseh- und Multimedia-Themen für Magazine und Zeitungen sowie für den Hörfunk. Buchveröffentlichung über die amerikanische Postmoderne im Film (»Von Fledermäusen und Muskelmännern«, 2000).
Arno Meteling, geboren 1972, lehrt Neuere deutsche Literatur an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. Seine Arbeitsschwerpunkte sind die Literatur des 18.–21. Jahrhunderts, Filmgeschichte und -ästhetik, Comic, Phantastik und Medientheorie. Veröffentlichungen: »Monster. Zu Körperlichkeit und Medialität im modernen Horrorfilm« (Bielefeld 2006); »Die Unsichtbarkeit des Politischen. Theorie und Geschichte medialer Latenz« (Bielefeld 2009, zus. mit Lutz Ellrich / Harun Maye). Mitherausgeber von »Comics and the City. Urban Space in Print, Picture and Sequence« (New York / London 2010, mit Jörn Ahrens); »›Previously on ...‹ - Zur Ästhetik der Zeitlichkeit neuerer TV-Serien« (München 2010, mit Isabell Otto / Gabriele Schabacher), »The Parallax View. Zur Mediologie der Verschwörung« (München 2011, mit Marcus Krause / Markus Stauff) und »Splatter Movies. Essays zum modernen Horrorfilm (Berlin, 3. Aufl. 2012, mit Julia Köhne / Ralph Kuschke).
Markus Metz, geboren 1958, Studium der Publizistik, Politik und Theaterwissenschaft an der FU Berlin, arbeitet als freier Journalist und Autor vorwiegend für den Hörfunk mit den Schwerpunkten Populäre Kultur sowie Mythen, Risiken und Nebenwirkungen des Informationszeitalters. Lebt in München.
Gerhard Midding, geboren 1961, Filmkritiker und Publizist. Studium der Theaterwissenschaft, Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft. Arbeitet als freier Filmjournalist für Tageszeitungen und Fachzeitschriften, u.a. für Berliner Zeitung, epd Film, filmbulletin, Tagesanzeiger (Zürich), Die Welt. Radiobeiträge für den RBB, Fernsehbeiträge für den WDR und 3SAT. Mitarbeit an verschiedenen Filmbüchern. Eigene Publikationen als Autor, Herausgeber und Übersetzer u.a.: »Mitchum/Russell« (1991), »Teamwork in der Traumfabrik« (1993), »Clint Eastwood. Der konservative Rebell« (1996), »Die Kunst des Filmschnitts « (2005) und »Luis Buñuel« (2008).
Annette Miersch, geboren 1968, Studium der Germanistik, Kunstwissenschaft und Pädagogik. Diplom als AV-Medienwissenschaftlerin. Seit 1994 Reporterin und Redakteurin bei diversen Radiosendern, u.a. Berliner Rundfunk 91,4, Radio Eins, Antenne Brandenburg/ORB und WBAI-FM 99,5 (New York). Dozentin für Radio-Projektarbeit mit Schülern und Lehrern für das Medienpädagogische Zentrum Brandenburg.
Veröffentlichungen bei Bertz + Fischer:
Als Autorin oder Herausgeberin
»Schulmädchenreport. Der deutsche Sexfilm der 70er Jahre« (vergriffen)
Natalja Miloserdowa ist Filmwissenschaftlerin und leitende Mitarbeiterin des NIIK (Wissenschaftliches Filmforschungsinstitut), Moskau. Zuletzt Autorin des Drehbuchs zu dem Dokumentarfilm woswraschtschenie margarity barskoi (Die Rückkehr der Margarita Barskaja, 2010) und von Artikeln über Barskaja in Kinowedtscheskije sapiski. Lebt in Moskau.
Sebastian Missel, geboren 1976 in Radolfzell, arbeitete nach seinem Volontariat zunächst als Redakteur einer Tageszeitung. Anschließend studierte er an der Johannes Gutenberg-Universität in Mainz Filmwissenschaft, Publizistik und Politik. Seit 2008 arbeitet er im Bereich der Unternehmenskommunikation und lebt in Stuttgart.
Wolfgang Mühl-Benninghaus ist Professor für Theorie und Geschichte des Films am Institut für Musikwissenschaft und Medienwissenschaft der Humboldt-Universität zu Berlin, Herausgeber und Autor zahlreicher filmhistorischer Studien, darunter »Vom Augusterlebnis zur UFA-Gründung. Der deutsche Film im Ersten Weltkrieg« (2004).
Klaus Müller, Dr. phil (kmlink Consultancy), ist selbstständiger Museum Consultant und arbeitet als europäischer Repräsentant für das United States Holocaust Memorial Museum (USHMM), Washington D.C. Während der Konzeption der Dauerausstellung vor der Eröffnung des Museums 1993 war er verantwortlich für die Recherche von Dokumenten, Fotos und Opferbiografien zur nationalsozialistischen Homosexuellenverfolgung. Er ist Kurator der USHMM-Online-Ausstellung »Do You Remember When« und Co-Kurator der Ausstellung »Anne Frank, the Writer: An Unfinished Story«. 2010 leitete er die Konferenz »The Global Prevention of Genocide: Learning From the Holocaust« am Salzburg Global Seminar. Dr. Müller unterrichtete Filmgeschichte und Geschichte der Sexualität an der Universität von Amsterdam zwischen 1993 und 2002 und arbeitet als Filmkritiker und unabhängiger Filmemacher. Er war der Initiator, wissenschaftliche Leiter und Koproduzent des vielfach preisgekrönten Dokumentarfilms PARAGRAPH 175 (2000), der homosexuelle Überlebende der nationalsozialistischen Verfolgung porträtiert, und Regieassistent von MAAR IK WAS EEN MEISJE (BUT I WAS A GIRL; 1999), in dem das Leben der niederländischen Widerstandskämpferin Frieda Belinfante rekonstruiert wird. Er veröffentlichte zahlreiche Artikel in internationalen Museumszeitschriften und war Herausgeber des 2005 erschienenen Themenheftes der amerikanischen Museumszeitschrift Curator über Museen und Globalisierung. Er ist Herausgeber von zwei niederländischen Büchern zur Homosexuellenverfolgung und Kurator der begleitenden Ausstellung »Wie kan ik nog vertrouwen?« (»Who Can I Still Trust?«). Dr. Müller studierte Germanistik, Philosophie und Erziehungswissenschaften (Staatsexamen) und promovierte in Soziologie an der Universität von Münster.
Robert Müller, freier Autor von filmhistorischen Buch-, Zeitschriften- und Fernsehbeiträgen, vor allem zum deutschen und amerikanischen Kino sowie zur Licht- und Kameraästhetik. TV-Sendungen (mit Lars-Olav Beier) u.a. zu Robert Wise, Jost Vacano, Richard Fleischer und Alfred Hitchcock.
Jonathan Munby unterrichtet Film und afroamerikanische Populärkultur an der Lancaster University, GB. Autor von »Public Enemies, Public Heroes: Screening the Gangster from Little Caesar to Touch of Evil« (1999) und von »Under a Bad Sign: Criminal Self-Representation in African American Popular Culture« (2011).